CIAO INGO

CIAO INGO

Lieber Ingo,

seid über 30 Jahren gibt es den Kreisjugendring und dich nur gemeinsam – und seid gut 20 Jahren kenne auch ich euch nur im Doppelpack. Momentan fällt es mir noch schwer eine KJR-Zukunft ohne dich vorzustellen – aber Pia wird das schon richten ;).

Und wir du so schön sagtest:

Es sind die Erinnerungen, die eine Reise wertvoll machen.

Ingo

Aber natürlich ist so ein neuer Lebensabschnitt auch ein Zeitpunkt, an welchem du – aber auch alle anderen, die du auf deinem Weg begleitest und geprägt hast – besonders in Erinnerungen schwelgen:

Über die Schule und das Internationale Award Programm bin ich ab und an mal bei euch auf dem Gelände gewesen, habe irgendwann Expeditionsausbildungen gemacht und irgendwie auch fast den Gold-Status erreicht. Und auch, wenn ich die Queen oder den Duke of Edinburgh dabei nie persönlich getroffen habe, so hat das Programm mich doch zu dir und damit dem KJR geführt.

Denn plötzlich hast du mich einfach so zur Ideenschmiede eingeladen. Inklusive Megahit im Casino. Du meintest, ich solle einfach mitmachen, die anderen wären schon alle ganz nett. Und so kam es, dass ich einen super Abend im Ballkleid mit lauter fremden Menschen verbracht habe und seitdem der KJR so selbstverständlich zu meinem Leben gehört, wie wenige andere Dinge.

Ganz zu Anfang vor allem mit der Aktion Ferienpass und vielen kleinen und grossen Highlights (wie zum Beispiel auch meinem Sozialpraktikum beim KJR und einem sehr intensiven Sommer):

Als Pinguin bei Gewitter im Wald zum Zauberwandern.
Kalle und Kelli bei den Wissenschaftlern (2009)
AF Aktion „Beachparty“ in Elmshorn. Natürlich inklusive JiMs Bar!
Dein (vorerst) letztes Abschlussfest: Kalle, Kelli und das Klima


Natürlich gab es auch abseit der AF viele schöne Momente – zum Beispiel bei den Megahits:

Der Megahit 2018 im Spieleparadies in Itzehoe – inklusive Schwarzlicht-Minigolf. Wie immer ein voller Erfolg!


Nach vielen Jahren AF und so einigen Ferienfahrten nach Schweden und Dankern hast du mich dann schliesslich zum Grundkurs-Teamer befördert. Auch da haben wir so einiges gemeinsam erlebt:

Von meinem allerersten Grundkurs:

Eines der besten Abschlussfeste. Scheint so, als hätten wir verloren… Aber dabei sein ist alles!
Spass hatten wir trotzdem alle mal!
Mein allererstes JuLeiCa-Gruppenfoto. Dem sollten noch viele folgen…
Da haben sich die Teilnehmer wohl ein komisches Spiel ausgedacht…

Über viele weitere Kurse, die wir gemeinsam vorbereitet und durchgeführt haben. Immer mit viel Spass und Gemeinschaft:

Manchmal wurden GeoCaches im Wald versteckt.
Oder auch mal der Spielplatz am See unsicher gemacht. Da spielen selbst die grossen Kinder wieder…
Und natürlich wird auch manchmal gearbeitet…

Natürlich gab es auch nicht so schöne Momente:

Ein wenig Ärger bei einem Kurs sorgte dafür, dass wir eine Notfall-Zoom-Session machen mussten, als Jonas und ich zwischendrin kurz in Dänemark waren. Die Stimmung war trotz Sektempfang auf dem Tiefpunkt. Aber auch das haben wir gemeistert.


Und dann auch gleich wieder mit lustigen Erinnerungen überdeckt:

Der FliFlo auf dem Barmsteder Wochenmarkt. Nicht alle Barmstedter schienen begeistert…


Mitunter hatten wir auch nach einem Grundkurs noch deutlich Arbeit vor uns. Zum Beispiel als Jonas und ich auf die glorreiche Idee kamen den CityBound zu nutzen, um die Teilnehmer Kastanien für Waschmittel sammeln zu lassen. Es kamen so viele Kastanien zusammen, dass wir uns mehr als einmal zum Schnippeln treffen mussten und noch beim Grundkurs ein ganzes Jahr später genug Waschmittel übrig hatten….


Im Laufe der Jahre wurden wir auf oft kreative Art und Weise zu vielen Abschlussabenden eingeladen. Mal vorgetragen als Gedicht, mal mit kleinen Überraschungen vor der Zimmertür oder selbstgestalteten Einladungsplakaten.



Pandemiebedingt mussten auch wir kreativ werden. So gab es zum Beispiel einen JuLeiCa-Kurs mit zwei Teilgruppen, die auf zwei Etagen wohnten und jeweils nur auf einer Hälfte des Plenums sitzten durften. Oder den legendären Online-JuLeiCa, der Dank der Umwandlung des Plenums in ein Technik-, Ton- und Live-Übertragungsraum so erfolgreich wurde, wie ein Online-JuLeiCa eben sein konnte.

Eingang zum Territorium von Gruppe Grün
Auch von zu Hause: Top vorbereitet.
So sah der Online-JuLeiCa für uns Referenten aus.
Und so, wenn man uns dabei beobachtet hätte…
Eine ganz andere JuLeiCa-Welt. Mit viel Technik und ohne echte Menschen im Raum.

Über die Jahre waren wir in unterschiedlichen Konstellationen dabei. Aber irgendwie sehr häufig enteder in lustigen Klamotten oder sogar mit einem Team-Outfit (ob selbst gemacht oder von den Teilnehmern übergeben).

Das gelbe Shirt habe ich immer noch. Auch, wenn es mittlerweile schon ein wenig verwaschen ist…
Mit den grünen T-Shirts habt ihr mich damals ganz schön überrascht…

Viele, viele Grundkurse haben wir gemeinsam bestritten – aber immer mit Gruppenfoto (auch wenn ich nicht mehr alle habe…):

Meist vor der JuBi …
… aber auch mal in Plön …
… oder vorm Storchennest …
… dem Gauklerwagen …
… oder auch einfach mal im Plenum.

In all diesen Jahren ist so vieles passiert, wofür ich dankbar bin. Du hast mich in allen Lebensphasen begleitet, hattest immer ein offenes Ohr und wohltuende Worte. Daher ein riesiges DANKESCHÖN!

D A N K E !!



Und all das nur, weil du mich irgendwann einmal zur Ideenschmiede eingeladen hast und mich überzeugen konntest, dass es schon lustig wird mit lauter fremden Menschen völlig overdressed im Abendkleid einen ganzen Abend im Plenum zu verbringen und Roulette und Black Jack zu spielen… 🙂

Bei aller Wehmut darüber, wie der KJR nun in Zukunft wohl ohne dich so werden wird, überwiegen doch die schönen Erinnerungen an gemeinsame Momente als Kollegen und Freunde!

Ich wünsche dir auf diesem Wege für deinen neuen Lebensabschnitt mindestens genauso viele tolle Momente und schöne Erlebnisse; viel Zeit, für alles, was du gerne machst; ganz viel Gesundheit und natürlich, dass wir uns trotzdem nicht aus den Augen verlieren 😉

Auf bald!

Gesa