CIAO INGO

CIAO INGO

Nachricht von Britta Fischer

Lieber Ingo, auch ich schaffe es noch hier Ciao zu sagen.  In den letzten Wochen wurde so etliche Male über dich gesprochen,  über den heutigen Tag,  der Dein letzter Arbeitstag beim Kreis Jugendring sein wird.  Zukünftig wenn wir zum KJR kommen,  wirst Du nicht da sein/ dabei sein.  Für alles komisch und man kann es sich noch gar nicht vorstellen.  Aber so ist der Lauf der Dinge. Für uns unvorstellbar, da Du doch der KJR bist. Aber je mehr man über die Zeit spricht und nachdenkt kam die Erkenntnis: Für Dich ist der Kreis Jungendring Deine Arbeit gewesen. Für uns anderen ist es unsere Freizeit,  die wir mit Dir immer gerne dort verbracht haben.  Und jeder wird irgendwann, wie auch Du in den wohlverdienten Ruhestand gehen.  Genieße die Zeit mit Deinen Lieben.  Zukünftig werde ich Dich (außer heute noch) auch nur noch in deiner Freizeit sehen.  Ich freue mich. Gerne füttern wir auch,  wenn es passt das Huhn/die Hühner. 

Hab heute noch einen wunderschönen letzten Arbeitstag.  Bis später

Begegnungen in Barmstedt – Wissenschaft und Praxis

Lieber Ingo,

über eine Reihe von Jahren kreuzten sich immer wieder unsere Wege, zunächst mit Hannes bei Jugendleiterlehrgängen des BdPs in Barmstedt, wo das Kursteam Eure schöne Bildungsstätte auf den Kopf gestellt hat und Du uns großzügig hast machen lassen. Super, dass Du uns damals zurecht vertraut hast, dass am Kursende wieder alles so aussieht, wie es zu Beginn war. Für uns war das typisch für dich! Später dann viele Begegnungen in Barmstedt, Mözen, Kiel und an vielen anderen Orten der Jugendverbandsarbeit während Hannes Zeit im Hauptausschuss und Vorstand des Landesjugendrings. Viele gingen und kamen, wenige blieben länger wie wir. Super Diskussionen, kreative Ideen und natürlich immer wieder in die jugendpolitische Bresche gehen für Jugendverbände und junge Menschen in SH. Du hast viel bewegt und es schien dir auch viel Spaß zu machen. Schön waren auch die Audit-Besuche als LJR-Zertifizierungskommission für eure JuBi, wo immer auch Zeit zum Schnacken und Lachen war.

Später war dann Wibke bei Euch in Barmstedt des Öfteren für wissenschaftliche Vorträge, Workshops und andere Anlässe – sogar in herausfordernden Zeiten der Pandemie! Unvergessen! Wenige haben Wibke immer wieder so charmant angefragt wie Du, so dass sie den Kalender für Vorträge bei Euch freigeräumt hat und zugesagt hat. Und es war jedes Mal nett und sehr interessant. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis war immer besonders an diesem fachlichen Austausch.

Wir finden, dass Du mit großer Zufriedenheit auf ein beachtliches berufliches Lebenswerk zurückschauen kannst, danken Dir für schöne Momente der Begegnung und wünschen Dir von Herzen weiterhin Fröhlichkeit und Dynamik in Deinem neuen Lebensabschnitt!

Und wenn wir uns nicht mehr in Barmstedt sehen, dann vielleicht mal wieder auf dem Flughafen oder klimaneutraler zukünftig auf dem Bahnhof beim Aufbruch zu neuen Reisen. 🙂

Herzliche Grüße aus Hamburg von

Wibke Riekmann & Hannes Clausen

Ciao Jubi

Lieber Papa, lieber Hühner-Opa, lieber Ingo,

für uns ist es kein Ciao Ingo, für uns ist es eher ein Ciao Jubi. Für diesen Abschied von der Jubi als deinem Arbeitsplatz haben wir dich letzten Dienstag gemeinsam besucht, konnten mit dir die Ruhe auf dem Gelände genießen und deine Nachfolgerin Pia kennenlernen.

Wir haben diesen Termin genutzt um ein Familienfoto zu machen. Dabei durfte in diesem Fall die Jubi, als ein Teil der Familie, nicht fehlen.

Die letzten 34 Jahre, also den Großteil unseres Lebens, hast du hier gearbeitet und auch mit uns sehr viel gemeinsames erlebt. Ein typischer Start in die Sommerferien war für uns als Kinder der Start der Aktion Ferienpass mit dem Gauklerwochenende irgendwo im Kreis Pinneberg. Hier waren wir viele Jahre gemeinsam als Familie dabei; erst als Kinder, später als Betreuer. Eine weitere gemeinsame Ferienaktion war das Zauberwandern. Auch da konnten wir zunächst als Kinder die Welt retten und später gemeinsam eine fabelhafte Welt für andere Kinder erschaffen und zum Beispiel als Hänsel und Gretel durch den Wald laufen.

Dein Job war für dich immer mehr als nur Arbeit und du hast viel Zeit und Energie investiert. Wir beide kennen die 04123-900261 auch heute noch auswendig um mit dir zu sprechen oder herauszufinden wann du wohl endlich nach Hause kommst. Hier haben wir auch gelernt, dass Zeit ein dehnbarer Begriff ist. Sofort kann irgendetwas zwischen 20 und 90 Minuten bedeuten, gleich kann auch schon mal Stunden dauern.

Heute sind wir sehr froh darüber, dass dich deine Arbeit so erfüllt und sind Stolz auf dich und das, was du hier geschaffen hast. Deine Begeisterung steht dabei nicht nur für sich, sondern ist auch ansteckend.

Neben den gemeinsamen Aktionen haben wir beide auch unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt. Gemeinsam, aber ohne dich, waren wir im Kraftzwerg und haben den Harz gerockt.

Ich (Jonas) habe gerne die Fussballtage betreut und hier beim Spiel Betreuer gegen Kinder auch die ein oder andere Flanke von dir verwertet. 2006 bin ich direkt vom Fussballplatz unter die Dusche gelaufen, habe meine Sporttasche bei dir im Büro abgegeben, mir meinen Koffer geschnappt und bin in den Bus nach Selenogradsk gesprungen. In den folgenden 14 Tagen haben wir nicht nur einen Spielplatz gebaut, ich habe am Strand der Kurische Nehrung auch meine Frau Bente kennen und lieben gelernt. Danach sind Bente und ich auch noch weitere Male mit dem Kreis Jugendring nach Russland gefahren; heute sind wir seit 8 Jahren verheiratet und haben 2 großartige Kinder.

Ich (Malina) bin mit dem Gauklerwagen bei der Gauklertournee von Ort zu Ort gefahren und verschiedene Tagesaktionen begleitet. Erst später habe ich meine Begeisterung für die Ferienfreizeiten nach Hejsager, Schweden und in den Harz für mich entdeckt.

Ein Motto, was wir nicht nur aus dem Arbeitskontext von dir kennen ist: „Probleme werden gelöst, wenn sie da sind.“ Ein großes Problem hatten wir lange Zeit mit der Vorstellung, was du wohl ohne deine Arbeit machen wirst. Jetzt ist dieses „Problem“ fast da und wir können uns beide sehr gut vorstellen, dass du auch dieses „Problem“ lösen wirst.

Bevor es soweit ist, freuen wir uns auf ein buntes Abschlussfest mit dir!

Wir wünschen dir für die kommende Zeit ganz viel Freude, schöne Erlebnisse, tolle Reisen und freuen uns auf gemeinsame Zeit mit dir!

Alles Liebe wünschen dir

Malina und Jonas mit Bente, Lotta und Mattis

Lieber Ingo,

Ich weiß nicht, wie lange wir uns kennen. Wir hatten unzählige Kontakte in deinen 34 Jahren beim KJR. Sei es durch die Aktivitäten meiner Kinder im Rahmen von Gauklercamp, Selenogradsk-Fahrt oder Ferienpassaktionen, oder durch die Begegnungen auf der offiziellen Ebene im Zusammenhang mit dem Jugendhilfeausschuss und dem Kuratorium oder beim Besprechen von Themen, die die Stadt Barmstedt betreffen.
Du bist immer engagiert, creativ und zielorientiert vorgegangen und der positive menschliche Kontakt ist immer dabei. Ich habe sehr gerne gemeinsam mit Dir Themen für die Jugendlichen im Kreis Pinneberg und für die Vereine und Verbände bewegt und wir haben auch Einiges gemeinsam vorangebracht. Dafür danke ich Dir ganz herzlich.
Ich wünsche Dir für den neuen Lebensabschnitt, dass du deine Aktivität erhalten kannst, noch viel erlebst und vor allem gesund bleibst.
Ich hoffe, dass wir auch weiterhin in gutem Kontakt bleiben.

Alles Gute

Ortwin

Kellerkinder

Lieber Ingo,

tatsächlich ist es schon gut 30 Jahre her, seit wir uns das erste Mal getroffen und kennen gelernt haben. Ich, damals noch Angestellte einer Bank, hatte vom KJR über eine Freundin gehört. Und da ich Lust hatte, neben meiner doch recht eintönigen Arbeit, in meiner Freizeit tolle Aktionen für und mit Kindern und Jugendlichen zu machen, kam ich einfach mal zu einem ersten großen Betreuer*innen-Treffen in die Jubi. Das war ganz schön aufregend! Ich hörte dort, was der KJR so alles macht und meldete mich spontan zu einem ersten Wochenendseminar an, wo du auch dabei warst: ein Clownsworkshop, wo das eine oder andere „Kellerkind“ eine Rolle spielte. Der war richtig toll! (leider ohne Fotoerinnerung) Und danach war klar, bei dieser Aktion allein soll es für mich nicht bleiben!

Es folgten viele wunderbare Jahre beim KJR und viele Aktionen, die wir mit anderen zusammen ausgeheckt und umgesetzt haben: Gauklertage und -tourneen, Zauberwandern, Indianertage, eine Reise nach Selenogradsk, Sylvester in Hejsager, Spieleabende, Mega-Hits, tatsächlich auch mal eine Urlaubsvertretung in deinem Büro und und und … 😉

Zwischendurch gabs für mich, dank dir, auch noch eine wichtige berufliche Wende. Ich erinnere ein sehr anregendes und intensives Abendessen in Elmshorn, bei dem du von deinem Studium am Rauhes Haus erzähltest und dann dauerte es tatsächlich nicht mehr lange, dass ich meinen alten Job kündigte und mich entschied, ebenfalls Soziale Arbeit zu studieren. Lieber Ingo, Betreuerin beim KJR bin ich zwar schon länger nicht mehr, aber uns verbindet seit langer Zeit schon eine sehr enge Freundschaft, für die ich sehr dankbar bin. Von daher DANKE für die tollen 30 Jahre, insbesondere auch die gemeinsame Zeit beim KJR und viel Freude bei allem, was nun für Dich neu beginnt! Ich bin gerne auf dem einen oder anderen Weg weiterhin mit dabei!

Deine Anya