CIAO INGO

CIAO INGO

Lieber Ingo,

was fällt mir spontan zu Dir ein?

  • Mein Vorstellungsgespräch für den Wiedereinstieg beim KJR – vielen Dank, dass Du mir eine 2. Chance gegeben hast und ich noch einige Schwedenfahrten und andere tolle Aktionen mitmachen durfte!
  • Deine herzliche und mitreißende Art, mit der Du Andere für Aktionen und Ideen begeistern kannst
  • Deine Kreativität – wer sonst kommt auf die Idee, anstelle einer gruseligen Nachtwanderung ein Zauberwandern zu machen?
  • dass Du mir – auch wenn ich nur noch sporadisch dabei bin – immer das Gefühl gegeben hast, willkommen zu sein

Alles Gute – und vielleicht sehen wir uns ja mal bei der einen oder anderen KJR-Aktion wieder.

Birgit

Alles alles Gute…

Lieber Ingo,

34 Jahre Kreisjugendring, dass ist eine seehr lange Zeit. Lass mich kurz überlegen, zu deinem Beginn, da war ich gerade Mal 2 Jahre alt. 😅 Da wir uns erst im letztem Jahr kennengelernt haben, kann ich nur erahnen was du für eine tolle und erfolgreiche Arbeit in der Kinder-/Jugendarbeit verrichtet hast.

Unser Kennenlernen begann mit einem Recherche Praktikum im Rahmen meiner Ausbildung zur anerkannten Erzieherin. Es folgte mein Schwerpunkt Praktikum beim KJR. Und nun bin ich deine hauptamtliche Kollegin, leider nur für eine sehr kurze Zeit.

Ich danke dir von Herzen für dein Vertrauen, deine Unterstützung und deinem „gut zu reden“. 😉

Ich wünsche dir für deinen Ruhestand alles erdenkliche Gute. Hab eine schöne Zeit außerhalb des KJRs.

Liebe Grüße

Britt

Abschlussbild Praktikum 2022

Ideenschmiede 2022

JuLeica Herbst 2022

Recherche Praktikum

Lieber Ingo,

herzlichen Dank für die Einladung. Wie doch die Zeit vergeht, gerade noch HdB / Kirchentag, dann Start im KjR und nun Verabschiedung.

Gerne wäre ich gekommen, um Dich als KjR-Geschäftsführer mit zu verabschieden, über alte Zeiten schnacken und Deine Zeit als Pensionär einzuläuten.

Aber genau an diesem Wochenende bin ich bis Montag einschließlich in Stralsund und starte am 27.08. meinen diesjährigen Triathlon …. schade ….

Gerne würde ich mich auch persönlich verabschieden: wir wollten immer mal gemeinsam frühstücken und haben es nicht mehr geschafft. Gerne möchte ich Dich deshalb zum Frühstück ins XX einladen. Wie ist denn Deine Zeitplanung im neuen Lebensabschnitt ? Z.B. am XX.XX. um XX Uhr ?

Viele Grüße

Eckbert


  
Gemeinnützige PERSPEKTIVE GmbH,
Geschäftsführung, Eckbert Jänisch, Klaus-Groth-Promenade 4, 25335 Elmshorn

Telefon: 0172 – 99 55 700
E-Mail: eckbert.jaenisch@perspektive-jugendhilfe.de
Internet: www.perspektive-jugendhilfe.de

Zeit

Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.

Michael Ende – Momo

Lieber Ingo,

die Zeit ist laut Einstein relativ und laut Michael Ende ein Geheimnis – und beides stimmt, wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke.

Wir haben uns in sehr kurzer Zeit sehr gut kennengelernt. In dieser gemeinsamen Zeit hast du mir vieles beigebracht und weitergegeben, mich von Anfang an als gleichwertige Kollegin behandelt und respektiert sowie mir die Zukunft deines Lebenswerks anvertraut. Danke!

Ich erinnere mich an einen gemeinsamen Nachmittag auf der Terrasse, an dem du mich fragtest, ob du mir zu viele Details aus der Vergangenheit erzählen würdest, während ich – innerlich fasziniert über dein unglaubliches Gedächtnis und was du alles als Geschäftsführer erlebt und bewegt hast – realisierte, was ich im folgenden Moment zu dir sagte und in ähnlicher Form wiederholen möchte:

Ich bin dir dankbarer als meine Worte es beschreiben könnten, dass du den Versuch unternommen hast mir dein Wissen, deine Erfahrungen, deine Erlebnisse und Anekdoten aus 34 Jahren Geschäftsführung des KJR zu vermitteln. Ich bin zutiefst beeindruckt, wie gut dir dies gelungen ist. Der „Versuch“ ist geglückt! Ich hätte dir nicht mein ganzes Leben in der kurzen Zeit so eindrücklich und präzise mit allen Wendungen, Höhen und Tiefen sowie Alltäglichem erklären können, obwohl ich noch nicht einmal geboren war als du schon Geschäftsführer beim KJR warst.

Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.

Michael Ende – Momo

Ich bin dir dankbar, dass du all dies mit mir geteilt hast – sowohl über die tolle Einarbeitung und Wissensweitergabe als auch über die Momente, die wir als Kollegen gemeinsam hatten! Wenn man an „zwei Monate“ denkt, klingt dies im Vergleich zu 34 Jahren nach nichts – und dennoch fühlt es sich so an wären wir seit Jahren vertraute Kollegen. Die Zeit ist relativ und ein Geheimnis.

Ich hoffe, dass dir die gemeinsame Zeit mit mir ebenfalls einen guten Abschluss deiner langjährigen Geschäftsführertätigkeit gegeben hat und du mit einem guten Gefühl in deinen wohlverdienten Ruhestand gehen kannst! Aus meiner Perspektive hast du viele deiner KJR-Reichtümer mit mir geteilt – wenn du in Zukunft weitere teilen möchtest, weil sie dich von einem richtigen Abschluss abhalten, werde ich immer Zeit für dich haben.

Ich wünsche dir für deinen Ruhestand nur das Allerbeste! Auf dass du das Geheimnis der Zeit bzw. des „Zeit habens“ neu kennenlernst und du deine Zeit so verbringen kannst, wie du es dir vorstellst!

Ich bin mir sicher, dass die gesamte KJR-Familie sich jederzeit freuen würde, wenn du uns alle auch im Ruhestand mit deiner Zeit beglücken würdest!

Liebe Grüße

Pia

Ein wahrer Vertreter der Jugendringsarbeit …

Vertreter_innen der KJRs auf der Vollversammlung des LJR 2017 in Kiel

Lieber Ingo,

ich ziehe als Kollege der Kreisjugendringsarbeit den Hut und verneige mich zutiefst vor 34 Jahren Kreisjugendring.

In vielen gemeinsamen Sitzungen und Gremien des LJR (wie der Vollversammlung, dem Hauptausschuss, der Landesversammlung der KJRs oder Geschäftsführer_innen-Tagungen) habe ich Dich kennen und schätzen gelernt. Als zunächst junger – und später auch als älterer – Kollege habe ich immer von Deinen Wortbeiträgen, Deiner Meinung und Deiner klaren Position für Jugend, für die Jugend(verbands)arbeit und für Jugendringe profitiert. Immer wieder hast Du den Wert und die Wirkung von Jugend(verbands)arbeit verdeutlicht und gleichzeitig auch aufgezeigt, wo unsere Grenzen liegen oder wo wir uns nicht als „Dienstleister“ verkaufen dürfen. Gleichzeitig zeigtest Du durch Deine eigene Arbeit, dass Themen, wie z.B. Nachhaltigkeit, Jugendbeteiligung und Inklusion keine neuen Themen sind, sondern vielmehr zum Verständnis der eigenen Arbeit gehören. Deine hohe Fachlichkeit, die Du in einer ruhigen, aber auch begeisternden Art an den Tag gelegt hast, hat so auch über die Grenzen von Pinneberg hinaus gewirkt; sie hat Impulse und Orientierung für meine eigene Arbeit gesetzt.

Ich danke Dir – natürlich auch im Namen des gesamten Kreisjugendringes Herzogtum Lauenburg – für viele befruchtende Gespräche, Impulse und Denkanstöße, Dein außergewöhnliches Engagement und Deine ganz eigene bescheidene Art. Für den nächsten Lebensabschnitt wünsche ich Dir viel Freude, Gesundheit und die nötige Zeit für Dinge, die bisher vielleicht ein wenig aus dem Blick geraten sind.

Gerne hätte ich Dir am 27.8.2023 persönlich Ciao gesagt …

Danke und Ciao

Arne Strickrodt

„Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“

Lieber Ingo,

mein (journalistischer) Alltag beginnt in der Regel mit unserer Konferenz um 10.30 Uhr. Zu dieser werden die landesweit Verantwortlichen für die Inhalte – unsere Content-Unit-Leiter – sowie die Leitungen unserer beiden Print-Deske und unseres Online-Desks zusammengeschaltet. Zunächst besprechen wir, was in der Nacht passiert ist und was an Themen im Laufe des Tages, sofern diese denn vorhersehbar sind, auf uns zukommen. Im Anschluss folgt in der Regel die Frage: „Wer aus der Chefredaktion schreibt ein ‚Moment mal'“, unsere fast täglich erscheinende kleine Glosse auf der Titelseite, der sogenannten „P1“.

Annähernd genauso regelmäßig habe ich ad hoc keine Idee. Und dennoch folgt der Satz: „Kann ich machen“, schaue in ein zufriedenes Gesicht von Print-Desk-Nord-Chef Alf Clasen in Büdelsdorf und gehe kurz in mich. Meist hab ich nach wenigen Minuten ein Thema und weitere wenige Minuten später kann ich in die Chat-Gruppe schreiben: „‚Moment mal‘ ist fertig – bitte lesen – danke!“

Ich habe lang nicht mehr so lang überlegt, was ich Dir, lieber Ingo, schreiben könnte. Klar: „Danke für die tolle Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben“, geht immer. Doch bist Du viel tiefer mit meiner (journalistischen) Biografie und damit mit meiner Biografie verwoben, als Du vermutlich weißt…

Im Oktober 1999 schrieb ich meine ersten Zeilen, damals für das „Quickborner Tageblatt“. Kurz darauf stieg ich in die Schülerzeitungs-Redaktion „08/15“ ein und lernte darüber den „Jugendpressefrühling“, die Jugendbildungsstätte, den Kreisjugendring, Dich und Andreas Dirbach kennen. Eben jener Andreas war es auch, der mich 2003 anhaute und fragte, ob ich nicht Lust hätte, 14-tägig im Wechsel mit ihm die „kreis online“-Seite in den Tageszeitungen des A. Beig-Verlags zu erstellen. Klar hatte ich Lust. Und ich traute es mir in dem Moment auch zu. Doch: „Worüber schreibe ich denn?“

Meine ersten Zeilen auf meiner ersten „eigenen“ Zeitungsseite, erschienen am Mittwoch, 24. Dezember 2003: „Jugendliche starten ins Neue Jahr! – Neues hören, gemeinsam aktiv sein, kreative Ideen haben: Das sind die Bausteine des lebendigen Lebens in der Jugendbildungsstätte in Barmstedt. Die Fortbildung für die Jugendarbeit wird auch 2004 im Victor-Andersen-Haus wieder ganz groß geschrieben“, lauteten Überschrift und Einstieg. Mein Gesprächspartner: Das warst Du, lieber Ingo.

Damals war ich 19 Jahre alt, freier Mitarbeiter, Zivildienstleistender, angehender Jura-Student und hatte vermutlich an alles geglaubt (und gehofft), aber nicht, dass ich nun, 20 Jahre später, dieser und 21 weiteren Zeitungen in Schleswig-Holstein vorstehe.

Du, lieber Ingo, warst einer, der mich auf diesem Weg stets begleitet hat – in sehr unterschiedlichen Situationen und auch Rollen. Mal war ich Teilnehmer eines Workshops, mal war ich Teamer eines Seminars. Mal war ich eine helfende Hand, wenn Du die Öffentlichkeit benötigt hast, mal hast Du mir geholfen, wenn ich ganz dringend ein Thema benötigte – meist im Hochsommer sowie um den Jahreswechsel. Zum Glück waren wir nur ein einziges Mal zusammen sehr traurig, manches Mal waren wir ernst, in der Regel lachten wir aber miteinander. In den zurückliegenden Jahren warst Du so Mentor, Trainer, Coach, Sparringspartner, Interview-Gast, Geschäftspartner und, und, und für mich. Doch eines war immer klar: Egal in welcher Rolle wir aufeinandertrafen, egal in welcher Situation wir uns befanden – uns verband all die Jahre über ein freundschaftliches, vertrauensvolles und respektables Verhältnis.

Lieber Ingo, ich bin unheimlich froh, dass wir uns vor gut 20 Jahren kennengelernt haben. Ich bin unheimlich glücklich, wenn ich an all das zurückdenke, was wir zusammen erlebt haben. Und ich bin Dir unheimlich dankbar für alles, was ich von Dir lernen durfte – und das war eine ganze Menge.

Du wirst, auch über den Ruhestand hinaus, immer einen wichtigen Platz in meiner Biografie haben. Und ich werde, solange ich Chefredakteur bin und selbst ausbilde, Jahr für Jahr über Dich sprechen – nämlich immer dann, wenn ich die neuen Volontärinnen und Volontäre begrüße. „Wie sind Sie zum Journalismus gekommen? Wie sind Sie in den Job gestartet?“, kommt grundsätzlich als Frage während der Einführungswoche. Und nur zu gern berichte ich dann von Dir, Ingo, dem Kreisjugendring Pinneberg und zeige – nicht ohne Stolz – meine erste „eigene“ Zeitungsseite. Auch wenn ich den Beitrag heute anders verfassen würde, nämlich unter dem Leitsatz von William Cuthbert Faulkner: „Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.“ – am Thema und vor allem am Gesprächspartner würde ich niemals etwas ändern wollen.

Ingo, vielen Dank für alles und alles Gute.